Kurz erklärt
Daten liegen in Tabellen mit festen Spalten und Beziehungen untereinander. Die Datenbank sorgt dafür, dass diese Regeln eingehalten werden: Eine Bestellung ohne Kunde lässt sie gar nicht erst zu.
Dazu kommen Transaktionen: Mehrere Änderungen gelten entweder zusammen oder gar nicht. Bei Geld, Beständen und Buchungen ist das der Unterschied zwischen richtig und beinahe richtig.
In der Praxis
- Es kann mehr, als die meisten nutzen: JSON-Felder, Volltextsuche, Vektoren für KI-Anwendungen (pgvector), räumliche Daten (PostGIS).
- Indizes entscheiden über die Geschwindigkeit. Die häufigste Ursache langsamer Anwendungen ist eine Abfrage ohne passenden Index, nicht zu wenig Rechenleistung.
- Verbindungen sind teuer. Einen Verbindungspool nutzen, statt je Anfrage neu zu verbinden.
Bei Branchway
PostgreSQL gehört zu den Datenbanken, die du in der Console anlegen und mit einer App verknüpfen kannst. Zugangsdaten setzt die Plattform selbst als Umgebungsvariablen. Sicherungen laufen nächtlich, und es gibt die Wiederherstellung auf einen Zeitpunkt.
Häufige Fragen
PostgreSQL oder MySQL?
Für neue Projekte meist PostgreSQL – es ist strenger bei Datentypen und kann mehr. MySQL ist die richtige Wahl, wenn deine Software es voraussetzt, etwa WordPress oder Ghost.
Wann reicht SQLite?
Für kleine Anwendungen mit wenig gleichzeitigem Schreiben. Im Container braucht es dafür dauerhaften Speicher – und mehrere Instanzen sind damit ausgeschlossen.