branchway

Verwaltete Datenbanken

Eine Datenbank selbst zu betreiben heißt: installieren, absichern, Sicherungen einrichten, Updates einspielen und hoffen, dass die Festplatte hält. Bei Branchway legst du sie an, verknüpfst sie mit deiner App – und der Rest läuft.

Was du bekommst

Sechs Datenbanken stehen zur Wahl, jede läuft in einem eigenen Container – keine geteilte Instanz, in der deine Abfragen mit denen fremder Kunden um Arbeitsspeicher streiten.

DatenbankVersionenWofür
PostgreSQL17, 16, 15Der Standard für neue Projekte, mit Erweiterungen wie pgcrypto und pg_trgm
MySQL8.4, 8.0WordPress, Laravel, Shopware und viele bestehende Anwendungen
MariaDB11.4, 10.11Der offene MySQL-Abkömmling, mit den meisten MySQL-Anwendungen kompatibel
Redis7.2Sitzungen, Zwischenspeicher und Warteschlangen – schnell und im Arbeitsspeicher
Valkey8.1Die freie Weiterentwicklung von Redis, voll kompatibel und aktiv gepflegt
FerretDB2Dokumentdatenbank mit MongoDB-Protokoll – läuft mit MongoDB-Treibern und Mongoose
  • Eigenes Netz je Team. Die Datenbank hängt in einem abgeschlossenen Docker-Netz, das nur deine Apps erreichen. Es gibt keinen offenen Port ins Internet.
  • Zugangsdaten automatisch. Eine verknüpfte App bekommt DATABASE_URL (bei Redis und Valkey REDIS_URL, bei FerretDB MONGODB_URI) beim Start gesetzt. Du kopierst kein Passwort in eine Konfigurationsdatei.
  • Nächtliche Sicherung. Jede Nacht entsteht ein Abzug – bei PostgreSQL mit pg_dump, bei MySQL und MariaDB mit mysqldump, bei Redis und Valkey als Momentaufnahme. Die Sicherungen liegen in Deutschland, nicht bei einem Drittanbieter.
  • Sicherung auf Knopfdruck. Vor jeder riskanten Änderung selbst einen Abzug erstellen, herunterladen oder wieder einspielen – bis zu zehn je Datenbank. Vor dem Einspielen entsteht automatisch eine Sicherung des jetzigen Standes, damit auch der Rückweg offen bleibt.
  • Zurück auf einen Zeitpunkt. Bei PostgreSQL lässt sich die Datenbank auf einen beliebigen Moment der letzten Tage zurückholen – auch mitten in der Nacht zwischen zwei Sicherungen, etwa nach einem versehentlichen DELETE.
  • Größe wechseln. Wird es eng, wechselst du auf die nächste Größe; abgerechnet wird ab dann die neue. Eine volle Datenbank ist keine Sackgasse.

Größen und Preise

GrößeArbeitsspeicherRechenkernePlattenplatzJe StundeBei Dauerbetrieb im Monat
S512 MB1 Kern5 GB1,79 Centrund 13,03 €
M1024 MB2 Kerne10 GB3,57 Centrund 26,06 €
L2048 MB4 Kerne40 GB7,14 Centrund 52,12 €

MySQL braucht beim Einrichten mehr Arbeitsspeicher und gibt es deshalb ab Größe M. Alle anderen Datenbanken laufen schon in S.

Abgerechnet wird sekundengenau zum Stundenpreis. Wer eine S-Datenbank nur für einen Testtag startet, zahlt die Minuten dieses Tages – nicht den Monat. Alle Angaben sind Endpreise einschließlich Umsatzsteuer.

Wie es sich zu AWS verhält

Bei Amazon RDS ist der Einstieg db.t4g.micro mit 1 GB Arbeitsspeicher, in Frankfurt rund 0,021 $ je Stunde zuzüglich Plattenplatz und Sicherungen – im Monat also etwa 17 $ plus Speicher, plus Datenverkehr. Dafür bekommt man auch mehr: Lesereplikate, Point-in-Time-Recovery, mehrere Zonen.

Branchway deckt den einfachen Fall ab: eine Datenbank für eine Anwendung, verlässlich gesichert, zum festen Stundenpreis. Wer Replikation über mehrere Rechenzentren oder eine Wiederherstellung auf die Sekunde braucht, ist bei RDS besser aufgehoben – das sagen wir lieber vorher.

Häufige Fragen

Kann ich von meinem Rechner aus auf die Datenbank zugreifen?

Nicht direkt – es gibt keinen offenen Port ins Internet, und das ist Absicht: Eine Datenbank, die niemand von außen erreicht, kann auch niemand von außen durchprobieren. Abfragen und Datenübernahmen laufen über eine App oder einen Job im selben Team-Netz, etwa mit psql, pg_dump und pg_restore.

Was passiert, wenn der Plattenplatz voll ist?

Bei 80 % des Kontingents (5 GB bei S, 10 GB bei M, 40 GB bei L) bekommst du eine E-Mail. Ist es ausgeschöpft, hast du zwei Stunden Zeit zum Aufräumen; danach halten wir die Datenbank an, bevor ihr mitten im Schreiben der Platz ausgeht – dabei können Daten verloren gehen. Den Ausweg wählst du selbst in der Console: eine größere Größe (die Daten bleiben erhalten, der Wechsel dauert einen Neustart) oder aufräumen nach einem Neustart.

Kann ich die Größe später ändern?

Ja, in der Console unter Datenbanken → Einstellungen → Größe wechseln. Arbeitsspeicher und Plattenplatz gelten nach einem Neustart, der ein paar Sekunden dauert; die Daten bleiben unangetastet. Kleiner geht nur, solange die Daten in die neue Größe passen. Abgerechnet wird ab dem Wechsel zum neuen Stundenpreis.

Welche Versionen laufen?

Beim Anlegen wählst du die Version – bei PostgreSQL etwa 17, 16 oder 15. Eine laufende Datenbank wird nie ungefragt auf eine neue Hauptversion gehoben.

Gibt es MongoDB?

Ja, über FerretDB: Es spricht das MongoDB-Protokoll, deine App nutzt die üblichen MongoDB-Treiber oder Mongoose und bekommt die Verbindung als MONGODB_URI. Intern speichert FerretDB in PostgreSQL. Die meisten Anwendungen laufen ohne Änderung; einzelne Spezialfunktionen von MongoDB fehlen. Das Original-MongoDB bieten wir wegen seiner SSPL-Lizenz nicht an.

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