Worum es geht
Kubernetes verwaltet Container über viele Maschinen hinweg: Es verteilt sie, startet sie neu, rollt Versionen aus und skaliert nach Bedarf. Diese Fähigkeiten kosten Komplexität, und die bezahlt man in Einarbeitung und laufender Pflege.
Die Unterschiede
| Punkt | Unterschied |
|---|---|
| Einstieg | Hier: Repository verbinden, deployen. Dort: Cluster, Manifeste, Ingress, Zertifikatsverwaltung, Rollen – bevor die erste App erreichbar ist. |
| Betrieb | Ein verwalteter Cluster nimmt viel ab, aber Updates, Netzwerkregeln und Ressourcengrenzen bleiben deine Aufgabe. |
| Kosten | Ein Cluster kostet auch im Leerlauf. Hier zahlst du je laufende App, eine gestoppte kostet nichts. |
| Wissen | Kubernetes braucht jemanden im Team, der es wirklich kann – nicht nur jemanden, der Anleitungen kopiert. |
| Grenzen | Was Kubernetes kann, kann eine Plattform nicht alles: eigene Operatoren, Service Meshes, komplexe Netzwerkregeln. |
Wann die Alternative besser passt
- Ihr betreibt dutzende Dienste mit eigenen Anforderungen an Netzwerk und Planung.
- Es gibt Menschen im Team, deren Aufgabe der Betrieb ist.
- Ihr braucht Portabilität über mehrere Rechenzentren oder Anbieter hinweg.
- Vorgaben verlangen ausdrücklich Kubernetes.
Wann Branchway passt
- Ihr habt eine Handvoll Anwendungen und wollt sie betreiben, nicht verwalten.
- Niemand im Team soll Vollzeit Infrastruktur machen.
- Ihr wollt für den Leerlauf nichts zahlen.
Häufige Fragen
Ist eine Plattform nicht auch nur Kubernetes?
Darunter kann vieles liegen. Der Unterschied ist, wer die Komplexität trägt: Bei einer Plattform der Betreiber, bei einem eigenen Cluster ihr selbst.
Kann ich später zu Kubernetes wechseln?
Ja. Wer im Container läuft und seine Konfiguration über Umgebungsvariablen bekommt, hat die wesentliche Vorarbeit schon geleistet.