Das Problem
Shops haben ein besonderes Lastprofil: Wochenlang wenig, dann eine Kampagne oder ein Feiertag – und plötzlich das Zehnfache. Wer fest dimensioniert, zahlt entweder dauerhaft zu viel oder fällt genau dann aus, wenn es zählt.
Dazu kommt: Zahlungsdaten haben auf dem eigenen Server nichts zu suchen. Wer Kartendaten selbst entgegennimmt, landet im Anwendungsbereich von PCI DSS – ein Aufwand, den kein kleiner Shop tragen will.
Was hier dafür da ist
- Automatische Skalierung zwischen einer Unter- und Obergrenze: In der Spitze mehr Instanzen, danach wieder weniger. Bezahlt wird, was lief.
- Zero-Downtime-Deployment: Auch mitten am Tag lässt sich eine neue Fassung ausrollen, ohne dass ein Warenkorb verloren geht.
- Datenbank mit Wiederherstellung auf einen Zeitpunkt – bei Bestelldaten der entscheidende Punkt.
- Alarme, die sich melden, bevor der erste Kunde anruft.
Wo die Grenzen liegen
Ein Standort heißt: Fällt das Rechenzentrum aus, ist der Shop offline. Für Umsätze, bei denen jede Stunde spürbar weh tut, gehört ein zweiter Anbieter als Ausweichlösung in den Plan – das ist keine Schwäche dieser Plattform, sondern eine Frage, die sich jeder Betreiber stellen muss.
Häufige Fragen
Wie halte ich Kartendaten von meinem Server fern?
Indem der Zahlungsanbieter die Eingabe übernimmt – über dessen Felder oder eine weitergeleitete Seite. Bei dir landet dann nur eine Kennung, keine Kartennummer.
Was ist mit Shopware oder WooCommerce?
Beide laufen als PHP-Anwendung im Container. Für WooCommerce siehe die Seite zu WordPress – dort steht auch, wann ein klassischer Hoster die bessere Wahl ist.